Judenplatz 7

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Grund-Information
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Judenplatz 7

Aliasadressen =Judenplatz 7
Ehem. Konskriptionsnummer vor 1862: 342 | vor 1821: 371, 372 | vor 1795: 271, 272
Baujahr 18. Jahrhundert
Architekt unbekannt


Das Haus "Zur kleinen Dreifaltigkeit" - Architektur und Geschichte

Über das Haus, das aus dem 18. Jahrhundert stammen dürfte, ist nicht viel bekannt.

Vorgängerhäuser

Als hier noch die Judenstadt war, standen hier zwei Häuser, die von Albrecht V. beschlagnahmt wurden, nachdem er die Juden vertrieben hatte (1421, Geserah). 1437 wurde das hintere der beiden Häuser der Puchheimkapelle des Stephansdomes gestiftet - mit der Auflage einer ewigen Messe für Wilhelm von Puchheim. Der Kaplan von St. Stephan verkaufte das Haus bereits 19 Jahre später.

In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts scheint erstmals der Name "Zur kleinen Dreyfaltigkeit" auf.

Ausgrabungen

Adresse Ausgrabungscode zeitliche Lagerung Beschreibung der Fundstücke
Judenplatz 7 199907 Mittelalter/Neuzeit Im Jahr 1999 wurden bei Baustellenbeobachtungen mittelalterliche und neuzeitliche Mauerreste aufgedeckt.
Judenplatz 7 200611 Neuzeit Die Generalsanierung des Hauses Judenplatz 7 ermöglichte eine Untersuchung des Kellerbereichs. Nach dem Abtragen des rezenten Kellerbodens (gestampfter Löss) zeigte sich, dass die Westmauer des südlichen Kellerraums im Vordertrakt des Hauses lediglich als Vormauerung aus Ziegeln in Mörtelbindung eingebracht worden war. Aufgrund der großen Ähnlichkeit zwischen dem Mörtel der Vormauerung und jenem der Abmauerungen von Fluchtgängen aus der Zeit des 2. Weltkriegs besteht die Möglichkeit, dass die Nische nach Kriegsende zur Entsorgung von Hausschutt genutzt worden war.

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