Josefsplatz 6

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Grund-Information
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Palais Palffy

Aliasadressen =Josefsplatz 6
Ehem. Konskriptionsnummer vor 1862: 1156 | vor 1821: 1225 | vor 1795: 1130
Baujahr xxx
Architekt xxx


Das Palais Palffy - Architektur und Geschichte

Das Palais hat noch eine Renaissancefassade. Das Haus stammt aus dem 16. Jahrhundert, hier trat Mozart auf, Figaros Hochzeit wurde hier uraufgeführt. Heute ist es als Kulturzentrum in Verwendung, es werden Konzerte von Mozart und Strauss aufgeführt, und beherbergt seit 2011 das Phantastenmuseum.

Das Phantastenmuseum

Mit einem Eintritt von 9 Euro gelangt man in eines der neueren Wiener Museen, das Phantastenmuseum. Es zeigt in vier Räumen die Werke der Phantastischen Realisten.

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Zwischen 1357 und 1372 befand sich hier das Haus der Grafen von Maidburg. Das Gebäude, in das Ende des 14. Jahrhunderts die „österreichische Kanzlei" aus der Unteren Bräunerstraße verlegt wurde, gehörte um 1500 dem noch minderjährigen Siegmund von Herberstein, 1547 Fürst Kinsky und 1573 dem Oberstallmeister Maximilians II., Rudolf Freiherr von Lambach, der das Haus demolieren und (unter Benützung eines Teils des Salmschen Hauses und zweier benachbarter Bürgerhäuser) ein Palais erbauen ließ (schlichte Renaissancefassade, um 1575). Am 22. Februar 1578 wurde der Besitz zum adeligen Freisitz erhoben. Seine Witwe Maria Magdalena, geborene Freiin von Pálffy, vererbte 1590 das Palais ihrem Sohn Eusebius († 1622), dieser an seine Tochter Maria Franziska. 1684 wurde das Palais ein Majorat der Fürstlich-Pálffyschen Familie. Es weist eine bedeutsame musikalische Tradition auf; unter anderem trat als Kind Wolfgang Amadeus Mozart auf, der später hier in privatem Rahmen seinen „Figaro" vorgestellt haben soll (Erstaufführung am 1. Mai 1786 im Hofburgtheater); der „Figaro-Saal" führt danach seinen Namen. Das Innere des Pálffypalais wurde 1875 umgestaltet. 1908 war hier die italienische Gesandtschaft untergebracht. Nach schwerer Beschädigung durch Fliegerbomben (1944) erfolgte 1956 mit staatlicher Unterstützung im Stil der 50er Jahre der Um- und Neubau zu einem repräsentativen Veranstaltungszentrum für Kongresse (bis zu 300 Personen). Sitz des Vereins „Österreich-Haus", der auf Österreich bezogene Ausstellungen organisiert und das Pálffypalais an österreichisch und ausländische Gesandten sowie für kulturelle Veranstaltungen vermietet.


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  1. Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien in 6 Bänden, K&S/Orac, Wien, 2004, Bd. 4, S. 481