Jasomirgottstraße 3-5

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Haus: Jasomirgottstraße 3-5 Grund-Informationen
Stefanshofjasomirgottstr.jpg
Aliasadressen =Jasomirgottstraße 3-5
Ehem. Konskriptionsnummer Stadt, vor 1862: 589 | vor 1821: 628 | vor 1795: 535
Baujahr 1886
Architekt Otto Thienemann


Das Haus, Badhof, Stefanshof - Architektur und Geschichte

Das Haus wurde im Auftrag der "Union Baugesellschaft" 1886 nach Plänen von Otto Thienemann errichtet, sein Baumeister war Ernst Krombholz.

Die Plastiken am Haus sind ein Werk von Ludwig Strictius.

Um 1905 gelangte es in Besitz eines Jacob Badl, er ist Namensgeber des "Badlhofes".

Vorgängerhaus

Auf dem Areal befand sich ursprünglich der Margaretenhof, der abgerissen wurde, als die Jasomirgottgasse angelegt wurde.

Ausgrabungen

Als das Haus erbaut wurde, stieß man auf römische Gussstein-Mauern. In ds Material waren - neben den üblichen kalkreichem Mörtel und Schottersteinchen Bruchstücke aus Sieveringer Schleifstein.

Adresse Ausgrabungscode [1] zeitliche Lagerung Beschreibung der Fundstücke
Jasomirgottstraße 3-5 190710 römisch Im Jahr 1907 wurden bei Wasserleitungsbauarbeiten "antiker Humus", der mit römischen Falzziegelstücken ohne Stempel vermengt war, und darunter eine Brandlage aus Asche, Kohle und Gefäßscherben sowie eine römische Mauer angeschnitten.
Jasomirgottstraße 3-5 190427 Urzeit Im Jahr 1904 wurden beim Wasserleitungsbau zwei parallel verlaufende römische Mauern mit 1,70 bzw. 3,10 m Breite angeschnitten.
Jasomirgottstraße 3-5 188601 römisch Im Jahr 1886 wurden beim Neubau des Stephanshofes parallel laufende römische Mauern aus Gusswerk aufgedeckt, darunter auch Ziegel mit Stempeln der 13. Legion.

Lokale

Das Cafè Splendid

Das Café Splendid eröffnet am 8. April 1900, ausgestaltet vom Hofmaler Adolph Falkenstein, mit Billardzimmer, Spiel- und Damensalon im ersten Stock. Die große Neuheit dieses Lokals war, dass der Fußboden mit Linoleum belegt war.



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Quellen