Georg-Coch-Platz

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Georg-Coch-Platz

Wien 01 Georg-Coch-Platz a.jpg

Benennung 1913
Benannt nach Georg Theodor Coch, Direktor der Postsparkasse
Straßenlänge 184,07 Meter[1]
Gehzeit 2,22 Minuten
Vorherige Bezeichnungen keine - Biberschanze, danach Franz-Josephs-Kaserne, Franz-Liszt-Straße


Namensgebung und Geschichte

Bis 1809 befand sich hier die Biberschanze, die gesprengt wurde. Danach wurde hier die Franz-Josephs-Kaserne erbaut (1854), die 1900 abgebrochen wurde. Kurz hieß der Bereich noch Franz-Liszt-Straße.

Benannt ist der Platz seit dem 20. Mai 1913 nach dem Begründer der Postsparkasse, Georg Theodor Coch.

Das Coch-Denkmal

Denkmal Georg Coch
Georg Coch monument Vienna Oct. 2006 001.jpg

Coch-Denkmal

Adresse Georg-Coch-Platz
Schaffung / Enthüllung 1913
Künstler Rudolf Bernt und Hans Scherpe

Vor der Postsparkasse, bei der Garageneinfahrt, steht das sezessionistische Denkmal des Georg Coch. Er war ein Nationalökonom und der erste Direktor der Postsparkasse. Enthüllt wurde das Marmor-Denkmal, das Rudolf Bernt und Hans Scherpe geschaffen haben, am 28.5.1913.

Es besteht aus einem runden Stufensockel, der in einen Pfeiler übergeht und von einer Porträtbüste bekrönt wird. Den Pfeiler flankieren zwei Knaben mit Kränzen in den Händen. An der Rückseite befindet sich ein Relief.

Ursprünglich war nur eine Büste von Coch geplant, weil ein hohes Denkmal das Gebäude verdecken würde, die Stadt Wien hatte sich jedoch durchgesetzt und es unverändert aufgestellt. Als die Garage erbaut wurde und das Denkmal vorübergehend in einer Werkstätte in Traiskirchen untergestellt wurde, begann genau diese Diskussion wieder – wieder setzte sich die Stadt durch.

1949 neigte sich das Denkmal, wahrscheinlich aufgrund einer Kriegsbeschädigung. 1961 wurde es daher angehoben und gerade gerichtet. Seit dem Bau der Garage unter dem Heorg-Coch-Platz steht das Denkmal nicht mehr in der Mitte des Platzes, sondern in der Baulinie der Stubenringverbauung.

Häuser des Platzes



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Quellen

  1. Datenquelle: Stadt Wien - data.wien.gv.at