Freyung 5

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Grund-Information
Teinfaltstraße 1.jpg

Freyung 5

Aliasadressen =Freyung 5, =Teinfaltstraße 1
Ehem. Konskriptionsnummer vor 1862: 63 | vor 1821: 71 | vor 1795: 61
Baujahr 1883
Architekt unbekannt


Das Dicasterialgebäude - Architektur und Geschichte

Das Durchhaus wurde 1883 erbaut. Der Name des Hauses entstand durch den Ankauf des Hofkriegsrates 1801 (Dikasterion = altgriechisches Volksgericht), militärische Ämter dürften bis zum Neubau hier angesiedelt gewesen sein..

Heute ist hier der Sitz des Verbands Österreichischer Wirtschaftsakademiker.[1]

Vorgängerhäuser

Ehemals standen auf dem Areal drei Häuser. Das Eckhaus war als "Fleischhof" oder "Beim alten Fleischhof" bekannt. Der Name hatte sich durch die "Fleischhackerzeche" ergeben, die jedoch schon 1481 von hier verschwand. Anfang des 16. Jahrhunderts besaß der Wiener Bürgermeister Sebastian Sulzpeck das Haus. 1662 erwarb es Heinrich Wilhelm Graf von Starhemberg.

Das zweite Haus war bis 1445 ebenfalls in Besitz der Zeche. Heinrich Wilhelm Graf von Starhemberg kaufte auch dieses Gebäude und ließ es mit dem Eckhaus zu einem verbauen.

Das dritte Haus wird 1437 erstmals urkundlich erwähnt, im 17. Jahrhundert wurde es ebenfalls von Heinrich Wilhelm Graf von Starhemberg gekauft. Durch Erbschaften gelangen die Gebäude in den Besitz der Grafen Lamberg, die hier ein Jahrhundert lang wohnten.

Dikasterialgebäude

Nachdem das Haus in Besitz der Grafen Lamberg und Starhemberg war, und 1621 von letzterem umgebaut wurde, brachte es der Staat im 18. Jahrhundert an sich und machte daraus das "Generalkommando". [2]



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Quellen

  1. http://community.voewa.at/?SID=3acaf5182344aef5d1b8e46687ac268ed428d7a2
  2. Eugen Messner: Die Innere Stadt Wien. Österr. Bundesverlag, 1928, Leipzig. S. 58