Esperantopark

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Esperantopark

Esperantopark 03.JPG

Benennung 2006
Benannt nach Kunstsprache Esperanto
Straßenlänge 240 Meter (Umrundung)
Gehzeit 4 Minuten
Vorherige Bezeichnungen keine - Glacis und Wienfluss


Namensgebung und Geschichte

Die kleine Grünanlage, die an der Friedrichstraße - zwischen Cafe Museum, Secession und Kunsthaus - liegt, wurde nach der Plansprache Esperanto benannt, die der Warschauer Arzt Dr. Ludwig Zamenhof entwickelt hatte. Seit 1887 dient die Kunstsprache zur Völkerverständigung, in Wien fanden bereits 1910 ein Kongress sowie 1970 und 1992 Weltkongresse dafür statt.

Das Areal vor Anlage des Parks

Außergewöhnliches Hinweisschild: HIER... verläuft der Wienfluss - zu Ihrem Glück unterirdisch.

Im 16. Jahrhundert war die Fläche vor der Karlskirche Teil des Glacis der Stadtmauer, die durch den Wienfluss durchschnitten wurde. Als man 1817 den Fluss regulierte, überbaute man ihn mit der Kärntnertorbrücke, die in die Kärntner Straße führte. 1854 ersetzte man diese Brücke durch die Elisabethbrücke, die schließlich auch verschwand: 1895 entschloss man sich dazu, die Wien einzuwölben und unterirdisch zu führen.

Der Park

Der Park ist durch einen kleinen Gehweg mit der danebenliegenden Fläche des Girardiparks abgegrenzt, dass es sich hier eigentlich um zwei Parks handelt, ist sonst nicht erkennbar. Geschaffen wurde er erst im Jahr 2006, als der Karlsplatz neu gestaltet wurde und die Bepflanzung durch den schwedischen Architekten Sven-Ingvar Andersson vorgenommen wurde. Da die Zone durch Verkehrslärm stark belastet ist, verzichtete man hier auf das Aufstellen von Parkbänken, stattdessen kann man hohe Blumenbeete und das Denkmal Zamenhofs betrachten.

Zamenhof-Denkmal

Zahmenhof-Büste

Die Bronzebüste von Ludwik Lejzer Zamenhof wurde 1958 vom Esperanto-Museum gestiftet und gab dem Park den Namen. Früher stand das Denkmal am Börseplatz.

Am Steinsockel ist folgende Inschrift angebracht:

Dr. Ludwig Zamenhof
autoro de la
internacia lingvo
ESPERANTO

Esperanto - Museum
Wien - Hofburg

Abgang in die Unterwelt

Abgang zur "Dritten-Mann-Tour

3. Manntour

Interessant an dem Bereich ist genaugenommen nur der Abgang in die Unterwelt, der hier ermöglicht wird: Die Stadtwerke bieten die Führung in das Innere des Kanalsystems an.

Die 3.Mann-Tour bietet auch einen Blick in die Filmkulisse des gleichnamigen Films, durch den Orson Welles Berühmtheit erlangt hat. Begleitet von unangenehmen Gerüchen und witzigen Geschichten des Führers schlüpft man durch enge Gänge und gelangt in große Hallen. Ein aufregendes Erlebnis für alle, die nicht an Klaustrophobie leiden.



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Quellen