Die Stadtviertel

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Im frühen 13. Jahrhundert wurde das damalige Wien (heute: Innere Stadt) innerhalb der Ringmauer in Viertel geteilt. Die Benennung erfolgte nach den Haupttoren, die in die Stadt führten. Zweck der Unterteilung war die militärische Aufteilung für das Aufgebot der Bürger, die Einhebung von Steuern und auch die schneller Organisation von Verlautbarungen, die auf vier definierten Plätzen stattfanden, und zu denen mit Glockengeläut gerufen wurde.
Als die Stadt wuchs, dehnte man am 13.5.1444 die Regelungen der jeweiligen Viertel auf die angrenzenden Vorstädte aus. 1663 wurden die Viertel jeweils halbiert, um die Bürgerwehr entsprechend aufzuteilen, man benötigte nun acht Gruppen. Die Viertel wurden nach der Stadterweiterung 1850 zwecklos, nur einige Bürger des Ersten Bezirks verwenden die Viertel-Bezeichnungen noch.


Widmerviertel

Benannt nach dem Widmertor. Die Bewohner dieses Viertels versammelten sich bei Katastrophen auf dem Graben.

Schottenviertel

Das Schottenviertel

Benannt nach dem Schottentor. Der Versammlungspunkt dieses Viertels war Am Hof.

Kärntnerviertel

Benannt nach dem Kärntnertor. Treffpunkt der Bewohner bei Läuten der großen Glocke zu Stank Stephan dieses Viertels war der Neue Markt.

Stubenviertel

Benannt nach dem Stubentor, eigentlich nach den hier befindlichen "Trinkstuben" und der ersten "einzig privilegierten öffentlichen Stadt-Trinkstube" in der Wollzeile. Hier versammelte man sich rasch am Lugeck.


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