Czyhlarzdenkmal

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Czyhlarzdenkmal
Aufstellung laut Maiselplan, Standort 1[1]

Der Jurist Czyhlarz wurde in Form einer Reliefplatte durch Alfred Hoffmann verewigt. Die Enthüllung fand 1927 statt.

Auf der rechteckigen Platte ist der Kopf des Juristen dargestellt, darunter ist der Schriftzug "Karl Ritter von Czyhlarz, 1833 - 1914, Professor des Römischen Rechtes" zu lesen. Der nach links blickende Jurist ist hier als älterer Herr dargestellt, er hat schütteres Haar und Falten an Augen und Stirn. Die Bronze ist auf drei abgetreppten Marmorplatten angebracht.[2]

Karl Czyhlarz

Karl Ritter von Czyhlarz (* 17.8.1833 in Lobositz ; † 21.7.1914 in Wien) war Professor für römisches Recht an der Universität Prag und an der Universität Wien. 1876 war er Rektor der Universität Wien und schließlich 1894/95 Dekan.

Seine zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen behandeln nicht nur römisch-rechtliche Fragen, sondern auch solche der slawischen Privatrechtsgeschichte. Czyhlarz war auch politisch tätig, 1866-86 war er Abgeordneter der Deutschen Fortschrittspartei im böhmischen Landtag, 1891-92 war er Gründer und erster Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung deutscher Wissenschaft, Kunst und Literatur in Böhmen



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Quellen

  1. https://monuments.univie.ac.at/index.php?title=Datei:Maisel_plan_markiert_001.png
  2. Thomas Maisel: Gelehrte in Stein und Bronze. Die Denkmäler im Arkadenhof der Universität Wien, Wien / Köln / Weimar 2007, S.29