Bösendorferstraße 11

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Grund-Information
Bösendorferstraße 19.JPG

Bösendorferstraße 11

Aliasadressen =Bösendorferstraße 11, =Kärntner Ring 12
Ehem. Konskriptionsnummer keine - Glacis vor der Wasserkunstbastei
Baujahr 1892
Architekt Johann Romano, August Schwendenwein


Das Gebäude - Architektur und Geschichte

Das Durchhaus wurde von Romano und Schwendenwein 1892 erbaut.

Die Front auf Seite der Bösendorferstraße ist durch lisenen- und pilastergerahmte Fenster und einen Mittelrisalit mit Balkonen gekennzeichnet. Bemerkenswert sind die Ätzglasverzierungen und Wandleuchten im Inneren des Hauses. [1]

Wohnhaus bekannter Persönlichkeiten

Wohnhaus des Komponisten Carl Zeller

Hier wohnte der Komponist Carl Zeller (Johann Adam, * 19. Juni 1842, Sankt Peter in der Au, † 17. August 1898 Baden bei Wien). Der Jurist war nach seinem Studium als Leiter des Kunstreferats im Ministerium für Cultus und Unterricht beschäftigt, komponierte aber nebenbei Operetten. Zu seinem bekanntesten Werk gehört die Operette "Der Vogelhändler", sie wurde viermal verfilmt (unter anderem mit Heesters, Theo Lingen und Leo Slezak). Zu seinen berühmtesten Melodien gehören "Schenkt man sich Rosen in Tirol" und "Grüß euch Gott, alle miteinander".

Nach Zeller ist auch eine Straße im 19. Bezirk benannt (Zellergasse).



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Quellen

  1. Günther Buchinger, Gerd Pichler: Dehio. Wien, I. Bezirk - Innere Stadt, Die Kunstdenkmäler Österreichs, Horn/Wien, 2007