"Ohmannsche" Wienflussverbauung

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Ohmannsche Wienflussverbauung

Die Wienflussverbauung

Das im Jugendstil gehaltene Ensemble wurde 1903-1906 von Josef Hackhofer und Friedrich Ohmann entworfen. die künstlerische Anlage begleitet den Wienfluss entlang des offenen Flussbetts im Stadtpark und umfasst Pavillons, Steinbänke, eine Brücke und Säulen.

Plan der Erbauung[1]

Den Entwurf hatte ursprünglich der Architekt Krieghammer dazu gemacht, aufgrund seines Todes erging der Auftrag dann an Friedrich Ohmann. Im Sommer 1900 wurde dann Josef Hackhofer als MItarbeiter hinzugezogen.

Geplant waren noch weitere Schmuckelemente, die aber mangels Budget nicht realisiert wurden, so zum Beispiel wasserspeiende Saurier und Elefanten. Über dem Schlussstein des Portals war ein Schleier-Wasserfall geplant, auch auf ihn verzichtete man.

Ohmannsche Wienflussverbauung

Zusammenfassung der Baugeschichte

  • Baubeginn: 21.1.1906 (Bauvergabe)
  • Feierliche Eröffnung: 15. 11.1906
  • Bauherr: Gemeinde Wien
  • Planung und Oberbauleitung: Stadtbauamt
  • Vorentwurf: Rudolf Krieghammer
  • Entwurf und Detailplanung: Friedrich Ohmann, Josef Hackhofer, Stadtbauamt, Ludwig Lepuschitz
  • Örtliche Bauleitung: Stadtbauamt, Martin Paul, Ernst Bollinger
  • Baumeister: F. Marinelli & L. Faccanoni
  • Schlosserarbeiten: Heinrich Sasse
  • Bronzeguss: Wilhelm Lovrek
  • Künstlerische Ausstattung, Bildhauer: Johannes Benk, Johann Bock & Komp, Heinrich Hausleithner, Wilhelm Hejda, Johann Hutterer, Jung & Russ, Franz Klug, Josef Parschalk, Hans Rathausky
  • Baukosten': 556.000 Kronen

Sanierung

Zwischen 2001 und 2007 wurde die gesamte Anlage um 4,6 Mio. Euro renoviert und modernisiert.[2] Grund dafür waren die statischen Probleme, die sich durch den Materialverschließ ergeben hatten. Es wurden daher due Unterkonstruktionen der Stiegenanlagen und die Decken der Gebäude ausgebessert, alle Bauteile wurden isoliert und gegen Feuchtigkeit geschützt, Die Beleuchtung wurde erneuert, alle Steinoberflächen wurden restauriert und schließlich das Rankgerüst saniert.



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Quellen